Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Hondelage für das Jahr 2017

Auch für das abgelaufene Jahr 2018 kann ich wieder von einigen tollen Ereignissen aus unserer Jugendfeuerwehr berichten.

Wie immer war dabei sowohl die Feuerwehrtechnik, als auch die allgemeine Jugendarbeit wieder sehr umfangreich auf den Dienstplänen zu finden.

Zur geleisteten Dienstzeit:

Wie seit Jahren üblich fanden unsere regelmäßigen Übungsdienste im Winterhalbjahr mittwochs von 17:30 bis 19:00 Uhr statt. Die Dienste vom 01. Mai bis zum 30. September, sowie auch einige Dienste in den anderen Monaten dauerten bis 19:30 Uhr, also eine halbe Stunde länger.

Zusätzlich zu den Mittwoch-Diensten wurden zahlreiche Dienste aus unterschiedlichsten Gründen an anderen Wochentagen angesetzt. Insgesamt wurden 58 Dienste für die Jugendlichen angeboten.

Während dieser 58 Dienste wurden

95,0 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und

42,5 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet.

Dazu kommen noch 12 Tage für eine Wochenendfahrt, das Sommerzeltlager und das Jahrestreffen mit der JF Stadtoldendorf. Somit kommen wir auf 372 Std. Jugendarbeit pro KameradIn im letzten Jahr.

Die durchschnittliche Dienstbeteiligung der Jugendlichen lag mit 79% leider drei Prozent unter dem Vorjahr. Die Gründe dafür dürften überwiegend im schulischen Aufwand, Ausbildungsbeginn oder Freiwilligen sozialen Jahr liegen.

Zur personellen Situation:

Am 31.12.2017 hatte die Jugendfeuerwehr 13 Mädchen und 13 Jungen als Mitglieder.

Im Laufe des Jahres 2018 konnten wir einen Jungen als neues Mitglied gewinnen.

Dem steht allerdings der Austritt zweier Mädchen gegenüber. Außerdem wechselten vier Jungen in die Einsatzabteilung und ein Junge wechselte aufgrund Fortzugs zur JF Querum.

Der Mitgliederstand betrug somit am 31.12.2018 elf Mädchen und neun Jungen, insgesamt also 20 Mitglieder. 

Auch auf Seiten der Betreuer hat sich etwas getan: Mit dem Zeltlager im Sommer ist der Kamerad Felix Judenhagen ins Betreuer-Team eingestiegen.

Zu den Aktivitäten des Jahres 2018:

Sitzungen und Versammlungen

Bei einer Jugendausschusssitzung noch am 30.12.2017 besprachen wir u.a. den Ablauf der anstehenden Jahreshauptversammlung und den Dienstplan für das 1. Halbjahr 2018.

Die Jahreshauptversammlung des Jahres 2018 fand am Samstag, dem 13. Januar u.a. unter Teilnahme der Eltern und einiger Kommandovertreter statt.

Wie üblich wurde ein Rückblick auf das Jahr 2017 u.a. mit den sensationellen Wettbewerbsergebnissen vorgenommen und durch die Jugendlichen die Mitglieder des Jugendausschusses für das neue Jahr gewählt.

Als neue Mitglieder wurden Louis Faber und Adrian Telge vereidigt.

Niklas Böhm, Felix Judenhagen, Lukas Kalb und Niklas Mertens wurden in die 1. Gruppe der Einsatzabteilung übergeben.

Einen Fotoabend für die Eltern der Mitglieder boten wir am 27. Januar an. Die Beteiligung war auch diesmal erfreulich gut.

An der Delegiertenversammlung der Stadtjugendfeuerwehr in der PTB in Watenbüttel nahmen wir Jugendfeuerwehrwarte und der Jugendsprecher teil.

Um die Eltern über das anstehende Zeltlager in Barme zu informieren, wurde am 04. Juni im Feuerwehrhaus ein Elternabend durchgeführt.

Der Dienstplan für das zweite Halbjahr wurde bei der Jugendausschusssitzung am 13. August besprochen.

Die feuerwehrtechnische Ausbildung

Erster feuerwehrtechnischer Dienst des Jahres war eine Sicherheitsbelehrung, die der Sicherheitsbeauftragte Christian Paes am 07. Februar durchführte. Dabei wurde u.a. die Verkehrssicherheit der Fahrräder der Jugendlichen kontrolliert.

Die jährliche Überprüfung der persönlichen Ausrüstung auf Vollzähligkeit und Zustand hinsichtlich der UVV stand beim darauffolgenden Dienst auf dem Dienstplan.

Zwei Dienste nutzten wir, um das Thema Löschwasserversorgung und die Struktur der Jugendfeuerwehr von den Orts-Jugendfeuerwehren bis zur Führung der Deutschen Jugendfeuerwehr zu besprechen.

Bei den übrigen Diensten in den Wintermonaten wurden u.a. mehrere Stationsausbildungen zu unterschiedlichsten Themen wie beispielsweise Erste Hilfe, Aufbau des Ablageplatzes bei Technischen Hilfeleistungen, Gerätekunde, sowie bei der Feuerwehr verwendeten Abkürzungen durchgeführt.

Bei insgesamt neun Diensten – einer davon zusätzlich außerplanmäßig – übten wir mit zwei Gruppen für die Teilnahme am Stadtwettbewerb.

Dieser Wettbewerb fand am 03.06. wie die Jahre zuvor in Rüningen statt. Beide Gruppen legten sich mächtig ins Zeug. Leider hatten wir diesmal nicht so viel Erfolg, wie im Vorjahr. So landeten wir auf den Plätzen 6 und 

9 von 25 gestarteten Gruppen. So ziemlich alle Beteiligten waren in den ersten Minuten nach Siegerehrung arg geknickt, hatten wir uns doch gerade mit dem Esprit aus 2017 alle mehr erhofft. Die Enttäuschung war aber bald überwunden, so dass die anschließende Grillfeier im Feuerwehrhaus gemeinsam mit Eltern und Geschwistern gewohnt ausgelassen von statten ging.

Besonderer Dank gebührt den als Zuschauer anwesenden Kameraden und Eltern, sowie den Wertungsrichtern!

Der praktische Umgang mit Kleinlöschgeräten wurde beim Dienst am 06.06. auf dem Festplatz geübt.

Eine Leiterkunde und eine Pumpenausbildung an der Schunter bildeten die letzten feuerwehrtechnischen Dienste vor den Sommerferien.

Der diesjährige gemeinsame Dienst mit der Einsatzabteilung war einer der ersten Dienste nach den Sommerferien. Dabei wurden in gemischten Gruppen unter Wettbewerbsbedingungen ein Löschangriff und das Kuppeln der Saugleitung vorgetragen.

Beim Stadtorientierungsmarsch am 25. August in Broitzem schickten wir eine Gruppe ins Rennen, die auf dem 9. Platz von 25 Gruppen landete.

Außerdem wurde im August nochmals eine Gerätekunde am HLF durchgeführt.

Den Bereichswettbewerb richtete die Jugendfeuerwehr Waggum am 22. September in Form eines simplen Löschangriffs aus. Hier starteten wir mit zwei Staffeln und belegten die Plätze zwei und sechs von neun Startern.

Bei drei Diensten im September übten wir mit einer Gruppe für die Teilnahme an den Eimerfestspielen. Hierbei wurde am 29.09. in Dibbesdorf der dritte Platz von vier Gruppen erzielt. 

Eine Hydrantenkontrolle im Ort machten wir am 10.10.

Die Abnahme der Jugendflamme der Stufe 2 war für sechs Jugendliche wohl das highlight im Herbst. Bei der gemeinsamen Aktion des Bereichs Ost am 27. Oktober in Bevenrode absolvierte unsere Staffel alle Prüfungen souverän. So bekamen abschließend Marie Bielefeld, Birte Ehlen, Alena Grütters, Luzie Körner, Tino Mense und Felix Weißleder das begehrte Abzeichen angesteckt.

Eine Erste-Hilfe-Ausbildung am 07.11., sowie Geräte- und Fahrzeugkunde am 14.11. schlossen die feuerwehrtechnische Ausbildung dieses Jahres ab.

Die allgemeine Jugendarbeit

Bei drei Basteldiensten im Januar bastelten wir u.a. unsere Outfits und Handwagen zur Teilnahme am Hondelager Karnevalsumzug.

Der Karnevalsumzug fand dann am 03.02. mit unserer Beteiligung statt.

Einen Ausflug zum Bowlen unternahmen wir in den Osterferien ins Bowlingcenter an der Hamburger Straße.

Beim Osterfeuer am 31.03. boten wir traditionell wieder frisch gebackene Waffeln an, die reißend Absatz fanden.

Einen Spaßwettbewerb organisierte der Jugendausschuss für den Dienst am 20.06. Hierbei kamen alle Jugendlichen und Betreuer auf ihre Kosten und hatten viel Spaß.


Bei zwei Basteldiensten im November entstanden Schlüsselanhänger und Teelichthalter aus bunter Wellpappe. Außerdem wurden viele leckere Kekse gebacken.

In kleine Tütchen verpackt wurden diese bei zwei Diensten im Dezember als Weihnachtsgeschenke an die Mitglieder des Fördervereins verteilt. Der Grund lag darin, dass wir uns aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins auf diesem Wege mal bei den Mitgliedern für ihre Mitgliedschaft bedanken wollten.

Zum 3. Mal richteten wir am 05. Dezember den Lebendigen Hondelager Adventskalender aus. Die Beteiligung der Bürger war dabei auch diesmal sehr gut.

Auf Wunsch der Jugendlichen fand auch die diesjährige Weihnachtsfeier ohne Beteiligung der Eltern statt. So fuhren wir am 15.12. zum Schwarzlichtminigolf in die Petzvalstraße

Bei der Rückkehr erwartete uns Dieter Markworth mit einem leckeren Gyrosessen.

Abschließend schauten wir uns die Fotos des Jahres an.

Beim letzten Dienst des Jahres machten wir eine Gruppenaussprache.

Weiterhin stimmten wir über das Programm für unser Zeltlager im kommenden Sommer ab.

Eine Spende erhielten wir von der Drogeriemarktkette „dm“ infolge des sogenannten „Giving Friday“ im November. Am 21. Dezember wurde dazu von der Filialleiterin ein Scheck in Höhe von 755,50 €                                                                                                                                                                 an den Jugendausschuss übergeben.

Die Fahrten und Lager

Vom 20. bis 22. April unternahmen wir eine Wochenendfahrt in die Jugendherberge Haltern am See. Von dort aus ging es am Samstag in den Movie-Park Bottrop, wo alle Teilnehmer auf Ihre Kosten kamen. Neben 20 Jugendlichen und sechs Betreuern nahmen auch die vier Kameraden, die im Januar in die Einsatzabteilung wechselten, an dieser Fahrt teil. So waren wir insgesamt sage und schreibe 30 Teilnehmer bei dieser Fahrt!

Als Ausrichter des Jahrestreffens mit der JF Stadtoldendorf am 12.05. hatten wir uns ein Treffen in der Trampolinhalle „Superfly“ in Hannover ausgedacht. 

Das traditionelle Grillen bei uns am Feuerwehrhaus schloss diesen Tag ab.

Aus Hondelage nahmen 17 Jugendliche und vier Betreuer teil.

Das Sommerzeltlager 2018 verbrachten wir mit 14 Jugendlichen und sechs Betreuern in Barme im Landkreis Verden.

Auf dem dortigen Wasserübungsplatz des THW trafen wir uns mit den befreundeten Jugendfeuerwehren Burhave, Eckwarden, Stadtoldendorf und Tossens, sowie der Gastjugendfeuerwehr aus Eschershausen.

Mit insgesamt rund 110 Teilnehmern ließ die Woche bei bestem Wetter kaum Wünsche offen.

Ein Orientierungsmarsch und eine Lagerolympiade in gemischten Gruppen lockerten wie gewohnt das Verhältnis unter den Jugendlichen. 

Das bunte Programm umfasste weiterhin neben ausreichend Zeit zum Spielen, Faulenzen oder Baden im Hafenbecken des Geländes auch jeweils einen Tagesausflug in den Serengeti-Park Hodenhagen und nach Bremen, u.a. mit Besuch der Erlebniswelt „Universum“.

Die Besichtigung der Bundeschule des THW im nahen Hoya traf zwar nicht das Interesse aller, aber dazu trug sicher auch die Hitze bei.

Ein weiterer Ausflug führte in das Wolfcenter Dörverden.

Eine Lagerolympiade rundete das Programm ab.

Zu den Werbemaßnahmen des Jahres 2018:

Unser Schaukasten an der Bushaltestelle „Danziger Straße“ hatte im Sommer sein Lebensende erreicht. Da wir der Überzeugung waren, dass dieser in all den Jahren nicht wirklich zur aktiven Nachwuchswerbung beitrug, sondern lediglich der Information über unsere Tätigkeiten diente, haben wir ihn ersatzlos abgebaut.

Aber dennoch wollen wir natürlich weiterhin die Öffentlichkeit über unsere Arbeit zu informieren. Dazu haben wir regelmäßig Artikel im „Hondelager Monat“ veröffentlicht.

Auch die Teilnahme am Osterfeuer als öffentlicher Auftritt in der Dorfgemeinschaft soll als Werbemaßnahme nicht unerwähnt bleiben.

Die Homepage unserer Feuerwehr im Internet mit einem großen Bereich für die Jugendfeuerwehr und der Auftritt bei Facebook stellen natürlich auch eine große Informationsplattform dar.

Im Berichtsjahr haben wir weiterhin versucht, über die Brandschutzerziehung, die wie jedes Jahr in den 4. Klassen der Grundschule durchgeführt wurde und durch die genannten Berichte im „Hondelager Monat“ Nachwuchswerbung zu betreiben.

Leider blieben die Versuche der Nachwuchsgewinnung dieses Jahr ohne nennenswerten Erfolg. 

Zur Weiterbildung der Betreuer für ihre Tätigkeit in der JF:

Im Jahre 2018 haben wir uns auch wieder ein wenig fortgebildet. An folgenden Wochenendlehrgängen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr wurde teilgenommen:

Der Betreuer Nico Peix absolvierte den Neigungslehrgang „Fotoarbeit 1“ in Seevetal.

Jugendfeuerwehrwart Stephan Paes nahm am Neigungslehrgang „Experimente in der Jugendfeuerwehr“ in Celle teil.

Zu den Anschaffungen:

Abgesehen von diversen Bekleidungsstücken als Ersatzbeschaffung standen im Berichtsjahr keine größeren, nennenswerten Anschaffungen an.

Weitere Anschaffungen sind im nächsten Punkt „Förderverein“ aufgeführt. 

Zur Unterstützung durch den Förderverein:

Vom „Förderverein Jugendfeuerwehr Hondelage e.V.“ erhielten wir wieder diverse Zuschüsse bzw. es wurden die Gesamtkosten für Anschaffungen übernommen. Im Einzelnen waren dies:

  • Übernahme der Gesamtkosten zur Beschaffung von diversen Bekleidungsstücken als Ersatzbeschaffung
  • Übernahme der Gesamtkosten zur Beschaffung diverser Ersatzteile für die Zelte
  • Zuschuss zur Wochenendfahrt

Insgesamt hat uns der Förderverein damit mit 1.139,90 EUR unter die Arme gegriffen!

Abschließend möchte ich mich bei all den Feuerwehrkameraden, meinem Stellvertreter, den Betreuern, Eltern, Spendern und dem Förderverein bedanken, die mich auch im letzten Jahr wieder so hervorragend unterstützt haben.